Helfen, Heilen, Wehren
Der Deutsche Orden entstand aus einem großen Akt der Nächstenliebe, als Bürger aus Bremen und Lübeck 1190 während des dritten Kreuzzuges vor Akkon mit den Segeln ihrer Schiffe Lazarette bauten, um die verwundeten Krieger zu pflegen. Acht Jahre später (1198) wurde die Hospitalbruderschaft der Brüder und Schwestern vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem mit päpstlichem Segen in einen Ritterorden umgewandelt. Vier Jahre später (1202) entstand eine erste Niederlassung in Bozen. Seitdem ist der Orden ununterbrochen in Tirol ansässig.
Der Deutsche Orden sieht seine Aufgabe in der Pflege der Kranken, Alten und Armen, in der Förderung christlicher Erziehung und in der Bildung der Kinder, der Jugend und der Erwachsenen, auch in Beachtung der sich wandelnden Formen der sozialen Fürsorge.
Aktuelles
Lesung & Vorstellung des Buches FASCHISMUS AUF DEM LAND
Karl Gögeles Chronik der Deutschordenspfarre St. Leonhard in Passeier, 1919–1939
Mit Monika Mader, Herausgeberin, Thomas Kager, Programmleiter des Raetia-Verlages, und Patrick Rina, Journalist, der Passagen aus der Chronik vortragen wird.
Die 20-jährigen Aufzeichnungen des aus Lana stammenden Deutschordenspriesters Pater Karl sind ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie sich die Diktatur im Alltag einer kleinen Talgemeinschaft manifestiert.
| Familiaren
Pilgerfahrt nach Padua vom 12-14. Juni 2026 - Bitte um Voranmeldung/ Interessensbekundung
Liebe Confratres,
heuer haben wir als zweites Conveniat der Ballei eine Pilgerfahrt nach Padua (von Freitag, den 12. bis Sonntag, den 14. Juni) geplant.
Zu dieser Reise sind unsere Frauen und die Witwen verstorbener Confratres herzlich eingeladen.
Höhepunkt der Reise ist die Teilnahme an der traditionellen Prozession zu Ehren des Hl. Antonius. Anbei das vorläufiges Reiseprogramm; gemeinsam mit den Paduaner Confratres konnte ein sehr interessantes Programm zusammengestellt werden.
Wegen…
Resümee des Hochmeisters zum Generalkapitel in Wien
Hochmeister P. Frank Bayard zieht in einem Schreiben an die Mitglieder des Deutschen Ordens ein Resümee zum kürzlich abgeschlossenen Generalkapitel in Wien.
BILDUNG
Konvention trifft Innovation
Der Deutsche Orden betreibt Schüler- und Studentenwohnheime, die jungen Menschen ein Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit bieten. Seit Jahrhunderten ist es eine zentrale Aufgabe des Ordens, Bildungsreisenden ein Zuhause auf Zeit zu schenken. Heute finden Studierende aus aller Welt in den Wohnheimen des Deutschen Ordens komfortable und erschwingliche Unterkünfte.
Die Grundsätze des Ordens sind auch hier entscheidend. Die Wohnheime fördern das Lernen und schaffen Räume für Freundschaften und kulturellen Austausch.
Bewirtschaftung
Landwirtschaft und Eigenwirtschaft
Der Orden verwaltet und bewirtschaftet landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere im Obst- und Weinbau, in Orten wie Lana, Ulten, Meran, Gargazon, Siebeneich, Ritten und Sarntal. Diese Betriebe stellen eine wichtige wirtschaftliche Säule dar, indem sie sowohl in der Landwirtschaft tätig sind als auch die eigenen Einrichtungen mit hochwertigen Produkten beliefern. Eigens bewirtschaftet werden unter anderem die Bar und die Mensa im ST. JOSEF Meran.
Gesundheit & Pflege
Der Mensch im Mittelpunkt
Für andere da zu sein, ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu rücken, sich um sie zu kümmern, das ist der Auftrag der Deutschordensschwestern Lana. In den verschiedenen Einrichtungen wird der Leitsatz in die Praxis umgesetzt, so etwa in Senioren- und Pflegewohnheimen und in Form des ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran - Bozen. Neben der Behandlung von Krankheiten geht es hier in erster Linie darum, diese zu verhindern – durch Prävention und Vorsorge in all ihren Formen und Ausprägungen.








