Helfen, Heilen, Wehren
Der Deutsche Orden entstand aus einem großen Akt der Nächstenliebe, als Bürger aus Bremen und Lübeck 1190 während des dritten Kreuzzuges vor Akkon mit den Segeln ihrer Schiffe Lazarette bauten, um die verwundeten Krieger zu pflegen. Acht Jahre später (1198) wurde die Hospitalbruderschaft der Brüder und Schwestern vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem mit päpstlichem Segen in einen Ritterorden umgewandelt. Vier Jahre später (1202) entstand eine erste Niederlassung in Bozen. Seitdem ist der Orden ununterbrochen in Tirol ansässig.
Der Deutsche Orden sieht seine Aufgabe in der Pflege der Kranken, Alten und Armen, in der Förderung christlicher Erziehung und in der Bildung der Kinder, der Jugend und der Erwachsenen, auch in Beachtung der sich wandelnden Formen der sozialen Fürsorge.
Aktuelles
| Familiaren
Einladung zur zeitlichen Profess von Fr. Samuel Maria Peer
Liebe Confratres!
Der Herr Prior P. Christian Stuefer OT lädt alle Familiaren herzlich zur Vesper am Sonntag, 13. September 2026 (1. Vesper vom Titelfest unseres Ordens) um 16:00 Uhr in der Deutschhauskirche St. Georg zu Weggenstein in Bozen ein.
Im Rahmen dieser Feier mit Beginn um 16:00 Uhr wird Fr. Samuel Maria Peer der zeitliche Profess ablegen.
Die Familiaren gehen im Ornat und treffen sich kurz vorher vor der Ordenskirche St. Georg (Weggensteinstraße, Bozen).
Anschließend an die Feier…
| Familiaren
Einladung: Patrozinium Karpophoruskirche in Tarsch
Liebe Confratres,
Die Dorfgemeinschaft von Tarsch lädt herzlich ein, am heurigen Festgottesdienst teil zu nehmen, welcher anlässlich des Patroziniums am Donnerstag, den 20. August 2026 um 19:00 Uhr in der St. Karpophorus-Kirche in Tarsch (Gemeinde Latsch) stattfindet. Nach dem Festgottesdienst gibt es, wie üblich, ein gemütliches Beisammensein. Die Familiaren gehen ohne Ornat, das Tragen des Abzeichens ist erwünscht. Ausdrücklich gedankt sei unserem Cfr. Ernst Pohl und seiner Frau für die…
| Brüder
60jähriges Priesterjubiläum von Althochmeister und Altprior DDr. Arnold Wieland OT
Ansprache des Priors P. Christian Stuefer anlässlich der Feier zu diesem Anlass am Sonntag, 2. August im Deutschordenskonvent in Lana:
BILDUNG
Konvention trifft Innovation
Der Deutsche Orden betreibt Schüler- und Studentenwohnheime, die jungen Menschen ein Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit bieten. Seit Jahrhunderten ist es eine zentrale Aufgabe des Ordens, Bildungsreisenden ein Zuhause auf Zeit zu schenken. Heute finden Studierende aus aller Welt in den Wohnheimen des Deutschen Ordens komfortable und erschwingliche Unterkünfte.
Die Grundsätze des Ordens sind auch hier entscheidend. Die Wohnheime fördern das Lernen und schaffen Räume für Freundschaften und kulturellen Austausch.
Bewirtschaftung
Landwirtschaft und Eigenwirtschaft
Der Orden verwaltet und bewirtschaftet landwirtschaftliche Betriebe, insbesondere im Obst- und Weinbau, in Orten wie Lana, Ulten, Meran, Gargazon, Siebeneich, Ritten und Sarntal. Diese Betriebe stellen eine wichtige wirtschaftliche Säule dar, indem sie sowohl in der Landwirtschaft tätig sind als auch die eigenen Einrichtungen mit hochwertigen Produkten beliefern. Eigens bewirtschaftet werden unter anderem die Bar und die Mensa im ST. JOSEF Meran.
Gesundheit & Pflege
Der Mensch im Mittelpunkt
Für andere da zu sein, ihre Bedürfnisse in den Vordergrund zu rücken, sich um sie zu kümmern, das ist der Auftrag der Deutschordensschwestern Lana. In den verschiedenen Einrichtungen wird der Leitsatz in die Praxis umgesetzt, so etwa in Senioren- und Pflegewohnheimen und in Form des ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran - Bozen. Neben der Behandlung von Krankheiten geht es hier in erster Linie darum, diese zu verhindern – durch Prävention und Vorsorge in all ihren Formen und Ausprägungen.








